Jupiter brüllt April 2026

Zur diesjährigen Veranstaltung des Schultheaters studierte die AG unter der Leitung von Markus Bock das von Annika Henrichs verfasste Drama „Jupiter brüllt“, uraufgeführt 2024, ein und führte das Stück am 23. und 24. April 2026 vor zahlreichen Zuschauern auf.
Ambitioniert wagten sich 22 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Herrn Bock und Monique Mayer (ehemalige Schülerin des NPG und Regieassistenz) an das postmoderne, in Teilen absurde Theaterstück, in dem die ökologischen Krisen um und nach der Jahrtausendwende und die beruflichen sowie privaten Krisen der Millennials in losen Szenenfolgen auf die Bühne gebracht werden. Sinn stifteten für das nach Sinn suchende Publikum vor allem die Darstellerinnen der Assistentin (Ella und Nina Fiedler, Ronja-Maleen Feß, Mara Lutz, Mirja Schindler und – ausdrucksstark- Josefine Palm),
die hochmotiviert eine „Chance anstrebt, sich zu beweisen“, dann jedoch nach Homeoffice und Burnout versagt und schließlich aufgibt. Herrn Bocks bewährte Idee eine Figur durch mehrere SchauspielerInnen darstellen zu lassen, funktionierte hierbei erneut.
In den Blick nimmt das Stück auch den in der Generation der Millennials erstarkten Beruf des Life Coaches und PR-Managers, hier verkörpert durch das Team Müller-Klinke (Thomas und Alexander Schornick sowie Max Fleckenstein), wobei der Headcoach seine Tätigkeit verabscheut und eigentlich gern wieder Buchhalter wäre. Seine Position wurde wegrationalisiert und nun verzweifelt er – überzeugend von Thomas Schornick dargeboten– an seiner Aufgabe, Selbstbewusstsein in anderen aufzubauen, über das er selbst nicht verfügt. Gesteigert wird seine berufliche Sinnkrise noch von dem Scheitern in seinem Privatleben, das im absurden Dialog mit dem abgeschlagenen Kopf seiner Ehefrau Katja (Celine Keller) endet, die ihn auch dann noch als „Loser“ charakterisiert.
Ergänzt wird das Tableau durch den Chor, der u.a. auf die Verrohung der Gesellschaft durch den Gebrauch des Internets, das Bienensterben – eine absurd komische Rolle überzeugend dargeboten von Lukas Altmoos- oder den Sensationsjournalismus hinweist und unter der Regie von Monique Mayer hohe Synchronität und Artistik erreicht hat. 
Die Haupthandlungen scheinbar unterbrechend befindet sich ein Raumschiff mit seinen Insassen auf dem Weg zum Planeten Jupiter. Das Leben und die Tätigkeiten der Insassen sind ebenso sinnlos und teilweise absurd wie bei allen Figuren. Auch hier setzte Herr Bock sein Prinzip der multiplen Darsteller für dieselben Rollen ein, was die Absurdität noch unterstreicht und an Warten auf Godot erinnert.
Nicht nur für die Schauspieler und Zuschauer war das Stück eine Herausforderung, sondern auch für das Bühnenbildteam unter der Leitung von Andreas Nikolai und das Technikteam unter der Leitung von Herrn Wöllstein. Ständige Umbauten und multiple Einspielungen von Musik und Videos wurden von den Schülerinnen und Schülern aus 10, 11 und 12 für die Zuschauer nahtlos und kompetent bewältigt.
Erasmus-Begegnung mit Frankreich: Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Nancy
Unser dreitägiger Schüleraustausch mit unserer französischen Partnerschule, dem Lycée Stanislas in Nancy, war ein voller Erfolg! Für unsere vielen gemeinsamen Erlebnisse mit unseren französischen Partnerschülern und -schülerinnen in der Schule und in der wunderschönen Stadt Nancy waren diese drei Tage leider viel zu kurz! Deshalb freuen wir uns schon jetzt auf den Rückaustausch im Dezember!
Hier ein paar Impressionen im Video und in einigen Fotos! 😊





Abitur 2026 – FerrAbi
Am 27.03.2026 wurden die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten des Nordpfalzgymnasiums in ihrer akademischen Feier nach 13 Jahren Schule entlassen. Der Schulleiter, Herr Franke, führte, als erster Redner, seine Verbundenheit mit den scheidenden Abiturientinnen und Abiturienten aus, da diese die 5. Jahrgangsstufe am NPG in dem Jahr besucht hatten, in dem auch Herr Franke seinen Dienst als Schulleiter des NPG angetreten hatte, dem Jahr 2017. Unter anderem betonte Herr Franke die Ambivalenz der Situation, da einerseits der schulische Druck vergangen ist, aber die Abiturientinnen und Abiturienten Vertrautes hinter sich lassen würden. Er würdigte die glänzende Leistung aller Abiturientinnen und Abiturienten vor allem auch im schriftlichen und mündlichen Abitur – etwa ein Drittel des Jahrgangs hat eine 1 vor dem Komma im Abitur erreicht -, stellte die Kompetenzen dar, die sie im Laufe ihrer Zeit am NPG erworben haben, und lobte die Freundlichkeit aller Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs. Kleine humoristische Seitenhiebe durchsetzten die Rede Herr Frankes, die jedoch keineswegs den durchweg positiven Eindruck trübten, den der Jahrgang hinterlässt. Glückwünsche und ermunternde Appelle übermittelten der Beigeordnete Güngör Aydin und die Schulelternbeiratsvorsitzende Frau Laubscher.
Als Vertreter des Abiturjahrgangs nahmen Meva-Sena Cifci und Thomas Schornick die Anwesenden auf eine Zeitreise mit durch 13 Jahre Schule, vor allem die Zeit am NPG. Rednerin und Redner sprachen über große Erwartungen, Pubertät, Homeschooling, Verluste, Freundschaften, schlaflose Nächte, Leistungsdruck, Zukunftspläne, bedankten sich bei den Lehrerinnen und Lehrern, die den Jahrgang begleitet hatten, und forderten ihren Jahrgang auf, mutig den Schritt ins Ungewisse zu wagen.
Umrahmt von musikalischen Beiträgen wie dem Lied „Don’t stop believing“, welches die Abiturientinnen und Abiturienten vortrugen, erfolgte neben dem Austeilen der Abschlusszeugnisse, der Übergabe des Fachpreise, den Reden des stellvertretenden Schuleiters, Herr Meisenzahl, sowie der Stammkurslehrerinnen und Stammkurslehrer, Frau Schuler, Frau Hoffmann, Frau Freyer, Herr Gilch, Frau Erzgräber, die Ehrung der Jahrgangsbesten und herausragender Abiturientinnen und Abiturienten.
Philip Belger behält die Zeit am NPG in guter Erinnerung und freut sich auf seine zukünftigen Unternehmungen. Für 874 erreichte Punkte und die Note 1,0 erhielt Philip Belger den Georg-von-Neumayer-Preis.
Felix Müller zieht ebenfalls eine positive Bilanz seiner Zeit am NPG trotz aller Belastung. Für ebenfalls 874 erreichte Punkte und die Note 1,0 erhielt Felix Müller den zweiten Georg-von-Neumayer-Preis.

Weitere Preise gingen an Nina Unold (Preis des Donnersbergkreises für besonderes soziales Engagement), Thomas Schornick (Preis für besonderes Engagement innerhalb der Schulgemeinschaft), Paul Rutz (Preis für besonderes Engagement innerhalb der Schulgemeinschaft) und Meva-Sena-Cefci (Preis des Ministers für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz).




Abitur bestanden
Wir gratulieren den nachfolgenden Schülerinnen und Schülern zum bestandenen Abitur:
Paula Anhäusser (Kriegsfeld), Philip Belger (Göllheim), Sandra Bergmann (Albisheim), Maik Berngardt (Kirchheimbolanden), Nico Berngardt (Kirchheimbolanden), Felix Braun (Göllheim), Lisa Brodhagen (Tiefenthal), Joschua Budimir (Dreisen), Allegra Burgey (Einselthum), Lilly Chormann (Einselthum), Meva-Sena Ciftci (Kirchheimbolanden), Saliha Cimsit (Eisenberg), Emily Dauth (Marnheim), Tim Dieplinger (Stetten), Sophia Dietrich (Göllheim), Mustafacan Erkul (Quirnheim), Finn-Niklas Feß (Kirchheimbolanden), Anna Frieß (Bolanden), Finn Lucas Hähnel (Bischheim), Hannah Hofstadt (Eisenberg), Smilla Hutzenlaub (Eisenberg), Helen Jansen (Göllheim), Laura Jubileum (Dreisen), Merle Käß (Immesheim), Anna Maria Kesberger (Standenbühl), Danielle Kosole (Eisenberg), Hannes Krauß (Weitersweiler), Fabian Kruk (Zellertal), Anna Lakämper (Kirchheimbolanden), Silas Lauterbach (Orbis), Emily Lepper (Kirchheimbolanden), Hanna Lepper (Kirchheimbolanden), Elias Mangold (Bischheim), Joel Milia (Kerzenheim), Felix Müller (Eisenberg), Sarah Osojnik (Eisenberg), Lilly Pfarr (Göllheim), Helen Rothkegel (Kirchheimbolanden), Paul Rutz (Eisenberg), Jasmin Sarwar (Kirchheimbolanden), Max Schatto (Biedesheim), Lena Schlick (Dreisen), Sebastian Schmahl (Alzey), Anastasiia Schnell (Eisenberg), Thomas Schornick (Ilbesheim), Jonas Schütz (Kirchheimbolanden), Melaike Schweizer (Einselthum), Alexandra Seewaldt (Bolanden), Luisa Seewaldt (Bolanden), Ksenia Senegubov (Eisenberg), Hüseyin Şentürk (Kirchheimbolanden), Arda Sertkaya (Kirchheimbolanden), Mira Stipanovitz (Marnheim), Justin Straub (Albisheim), Lara Ullmer (Eisenberg), Nina Unold (Kirchheimbolanden), Enes Uysal (Eisenberg), Darian Wesselak (Ebertsheim).

Den Machtwechsel fordert auch das NPG!
Unsere Schülerinnen und Schüler haben gesprochen: Bei der Juniorwahl am NPG haben sich eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler für einen Machtwechsel ausgesprochen. So gingen die Christdemokraten (CDU) mit 28,6 % als stärkste Kraft hervor, gefolgt von der SPD mit 20,9 %. Das Votum unserer Schülerinnen und Schüler ähnelt hier also der „echten Wahl“. Die AFD erlangt an unserer Schule dahingegen mit 10,9 % die Hälfte der Stimmen, die Grünen schneiden mit 9,6 % leicht besser ab.
Der auffälligste Unterschied ist die Anzahl der Parteien, die in den Landtag einziehen dürfen: Während bei der echten Wahl nur die oben genannten vier Parteien einziehen können, hat sich unsere Schülerschaft für eine deutlich buntere Parteienlandschaft entschieden: Mit sieben Parteien überwinden fast doppelt so viele Parteien die 5%-Hürde.
Das Direktmandat konnte Andrea Schmitt (CDU) mit 29,9% erlangen.
Bemerkenswert ist erneut die geringe Wahlbeteiligung von gerade einmal 56,6%. Es bleibt daher Ziel unserer Schulgemeinschaft, unsere Schülerinnen und Schüler für dieses wichtige demokratische Recht weiter zu sensibilisieren.
Informationen zum Gesamtergebnis der Juniorwahl können der Homepage www.juniorwahl.de entnommen werden.

