Aktuell

Ist am Ende des Monats noch Geld übrig?

So überschrieb Ende Mai 2019 die Rheinpfalz ihren Bericht über den Workshop „Umgang mit Geld“ am Nordpfalzgymnasium. Die Schülersprecher Nico Dannenfelser, Marco Bresser und Hannes Kaschig organisierten diese Veranstaltung am 29.05.2019 für die Jahrgangsstufen 11 und 12. „In der Schule bekommt man keine Informationen zu Finanzen.“ Durch die Zeitung fanden die Schülersprecher den Namen von Hartmut Walz, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft an der Hochschule Ludwigshafen/Rhein. Sie nahmen Kontakt zu ihm auf, schilderten ihr Anliegen. Prof. Walz war offen für das Anliegen und sehr gern bereit, die Schüler zu unterstützen. Damit begann die gemeinsame Planung und Organisation.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier:

„Vom Umgang mit Geld“

„Ist am Ende des Monats noch Geld übrig?“ (Rheinpfalz)

 

Die Schöne und das Biest

Kirchheimbolanden: Musical-AG des Nordpfalzgymnasiums unter Leitung von Sandra Siebecker präsentierte das bekannte Musical in einer eigenen Fassung.

Von Dieter Kaffenberger

Am vergangenen Freitagabend war mal wieder „Internationalität“ auf der Bühne in der Aula des Nordpfalzgymnasiums angesagt. Das auf dem französischen Volksmärchen „La Belle et la Bête“ (erschienen 1740) beruhende Musical „Die Schöne und das Biest“, das 2017 mit vielen großen Stars in den USA auch verfilmt wurde, stand auf dem Spielplan. Aufgeführt wurde eine gekürzte Fassung von knapp einer Stunde Dauer. Einige Texte und Lieder wurden abgeändert, mehrere Lieder auch mit aktueller Musik unterlegt.

Das Ensemble bestand aus sieben Schülerinnen, die auch die männlichen Rollen mit Bravour spielten. Bei den Gesangsdarbietungen überzeugte Anna Hagenburger (10. Klasse) als Belle sowie die Oberstufenschülerin Josephina Wendel als Biest. Luisa Wicht als Dorfschönling Gaston präsentierte einen Sprechgesang auf die Melodie des berühmten Walzer Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch. Die AG-Leiterin Sandra Siebecker bedauerte, dass sie keinen männlichen Schüler dazu bewegen konnte, eine Rolle zu übernehmen: „Obwohl es auch reine Sprechrollen gab, haben alle Bedenken wegen der Gesangseinlagen gehabt.“ Bemerkenswert war, dass die Musik nicht nur vom Band kam, sondern dass eine kleine Gruppe – Jonah Glaß (Schlagzeug), Leonie Schäfer (Trompete) und Luisa Mattern (Klarinette) – mit Live-Musik zum Gelingen beitrug. Siebecker selbst steuerte in einer Szene Orgelmusik bei.

Bevor das Geschehen auf der Bühne seinen Lauf nahm, wurde von einem unsichtbaren Erzähler die Vorgeschichte dargeboten: Auf einem Schloss im Herzen Frankreichs lebte einst ein junger eitler und hartherziger Prinz, der sich selbst am meisten liebte. Bei einem seiner Feste suchte eine alte Frau vor einem Sturm Zuflucht in seinem Schloss und wollte ihm dafür eine rote Rose zum Geschenk machen. Als er sie unbarmherzig wieder fort schickte, verwandelte sich die alte Frau in eine junge schöne Zauberin, die den Prinzen zur Strafe in ein scheußliches Biest verwandelte und das Schloss sowie alle seine Bewohner mit einem Fluch belegte. Sie erklärte, wenn es dem Biest nicht gelingen würde bis zu dem Zeitpunkt, da das letzte Blütenblatt von der Rose abgefallen sei, Liebe zu empfinden, die von einer Frau aufrichtig erwidert wird, dann sei er und sein Schloss für immer verflucht.

Hier setzte nun die Bühnenhandlung ein:

Die schöne Belle lebt beschaulich mit ihren zwei Schwestern (Alessia Müller und Paula Hellinger) und ihrem Vater (Lena Keck) in einem kleinen französischen Dorf. Sie wird von den Dorfbewohnern skeptisch beäugt, weil sie lieber Bücher liest, als sich vom Dorfschönling Gaston Avancen machen zu lassen. Dass sie diese ablehnt, können ihre Schwestern gar nicht verstehen. Als ihr Vater eine Reise antreten muss, verspricht er ihr, eine rote Rose mitzubringen. Auf dem Rückweg in sein Dorf gerät er in ein Unwetter und verirrt sich. In einem ihm unbekannten Schloss sucht er Zuflucht und setzt sich mit zwei Dienern (Jenny Sandrowsky und Paula Hellinger) auseinander. Einer will ihn direkt wieder los werden, während der andere ihm freundlicher begegnet und zum Bleiben auffordert. Als er am nächsten Morgen im Schlossgarten eine schöne rote Rose entdeckt, will er sie für Belle pflücken und wird dabei von dem Biest gestellt, das ihm Diebstahl vorwirft. Josephina Wendel beeindruckte durch ihre Kopfmaske: Das Gesicht behaart und oben zwei Hörner ließen sie ziemlich scheußlich aussehen. Das Biest sperrt den Vater zur Strafe in einen Kerker, es lässt sich auch durch dessen beginnende Krankheit (Erkältung) davon nicht abhalten.

Als der Vater nicht nach Hause kommt, macht sich Belle Sorgen und begibt sich auf die Suche nach ihm. Sie gerät auch in das Schloss und damit in die Gewalt des Biestes, der sie zu ihrem Vater sperrt. Die Diener meinen, dass Belle diejenige ist, die den Fluch lösen kann, können aber das Biest nicht restlos überzeugen. Immerhin erlaubt er Belle, in den Wald zu gehen, um heilkräftige Kräuter für ihren Vater zu suchen. Währenddessen dringt Gaston in das Schloss ein, um Belle zu befreien, sorgt für Verwüstung und bringt dem Biest schließlich eine Verletzung mit dem Dolch bei, so dass es danach auf dem Boden liegt. Als Belle davon erfährt, eilt sie ins Schloss zurück, um dem Biest zu helfen. Sie hat mittlerweile erkannt, dass es doch ein gutes Herz besitzt und hat sich wohl auch etwas verliebt. Damit ist der Fluch aufgehoben. Als sich das Biest erhebt, ist der scheußliche Kopf verschwunden und ein normaler gut aussehender junger Mann steht vor Belle, die sich ihrer Liebe nun voll bewusst wird. Während das (ehemalige) Biest noch ein Schlusslied singt, ist Belle kurz verschwunden. Sie taucht danach mit einem pompösen weißen Brautkleid mit Reifrock wieder auf – aus gesicherten Quellen war zu erfahren, dass es sich dabei um das Hochzeitskleid von Tanja Hagenburger-Dilg, Anna Hagenburgers Mutter handelte.

Zum Schluss großes Happy End: Der Vater wird aus dem Gefängnis befreit, Belle und Biest sprechen von baldiger Hochzeit und zelebrieren als Schlussszene noch einen Tanz.

Zwar hätte die Aufführung einige Zuschauer mehr verdient gehabt, doch die Anwesenden belohnten die Protagonistinnen mit lang anhaltendem Beifall. Schulleiter Thilo Franke bedankte sich ebenfalls auf der Bühne in seiner launigen lockeren Art bei allen Mitwirkenden und verteilte Geschenke.

 

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Was haben Crêpes, Walke-Talkies und Knobeln gemeinsam?

Am 11.01.2019 fanden sich von 14.00 bis 17.00 Uhr zahlreiche Besucher zum Tag der Offenen Tür am Nordpfalzgymnasium ein. Wie jedes Jahr begrüßten Mitglieder der Schulleitung und der Schülervertretung die neugierigen Besucher im Foyer und stellten sich den Fragen der Eltern. Für die besuchenden Mädchen und Jungen der 4. Klassen der Grundschulen war jedoch anderes geboten.

Alle Fächer, die am Nordpfalzgymnasium unterrichtet werden, präsentierten ihre Inhalte, wobei neben Sachinformationen vielfältigste Aktionen von Schülern und Lehrkräften des NPG durchgeführt wurden.

SCupcakeso bereitete der Leistungskurs Französisch Crêpes frisch zu, Knobeln konnte man mit den Mathematiklehrern, Schülerinnen und Schüler der 6b verkauften selbst gebackene Cupcakes, um die schmackhafte Seite der englisch-amerikanischen Kultur zu demonstrieren.

Die NPG Physikshow faszinierte Große und Kleine, denn sie zeigt, dass neben traditionell bewährten Methoden auch das Prinzip der Anschaulichkeit den Unterricht am NPG kennzeichnet. So auch im Fach Geschichte, bei dessen Präsentation die 8c mit den Geschichtslehrern die Herstellung von Mosaiken den Besuchern demonstrierte und vermittelte.

Die fantasievolle Präsentation von Romanreferaten der 6. Klasse konnte als Beitrag des Fachbereichs Deutsch in der Bibliothek bestaunt werden, welche Herr Kleen seit 20 Jahren leitet. Er sorgt für die ständige Aktualität des Bestandes, auch in Bezug auf die Bereitstellung von modernen Medien.

Das Fach Kunst zeigte den großen und kleinen Besuchern Farbexperimente und die Möglichkeiten des Schwarz-Weiß-Drucks und Farbdrucks.

Der Fachbereich Informatik, welcher seit dem Schuljahr 2018/19 als Wahlfach ab der 9. Klasse angeboten wird, konnte erste Unterrichtsergebnisse dieses Angebots präsentieren sowie die in der Nachmittagsbetreuung programmierten kleinen Computerspiele, die mittels der Programmierumgebung Scratch erstellt wurden. Neben den Informationstagen ist dies eine erste Heranführung des NPG an das Fach Informatik. 

Sehr enthusiastisch nahmen die Besucher auch die Pinatas, die vom Spanischkurs in der 12. Jahrgangsstufe gebastelt wurden, entgegen. Alkoholfreier Sangria, die spanische Flagge und eine Bilderwand vermittelten ein buntes Bild des Faches, welches auch ab der 9. Klasse als Wahlfach am NPG angeboten wird. 

Benutzbare Mikroskope und der hauseigene Schulzoo lockten die Besucher zum Fach Biologie. Schüler des Biologie Leistungskurses 11 setzten den mutigen Besuchern zum Beispiel mehrere Zentimeter lange Samtheuschrecken auf die Hand.

Informativ gaben sich die Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienst, die seit einem Jahr verletzte Schüler in der Pause schnell und kompetent versorgen können, sowie die Medienscouts, Schülerinnen und Schüler, die sich um Cybermobbingfälle und Datensicherheit kümmern.

Dies und mehr wie Orchester und Theater sahen die Besucher und lobten die Informationen und Aktionen, die laut vieler Eltern und Grundschüler das Nordpfalzgymnasium attraktiv machen und die Angst vor dem Schulwechsel nehmen.

Nicht wegwerfen und kaufen, sondern tauschen!

Kleidertauschaktion am Nordpfalzgymnasium

Von Dieter Kaffenberger

Zum ersten Mal in der Geschichte des NPG fand am vergangenen Dienstag ein Kleidertausch in der Judohalle statt. Die Aktion wurde initiiert und organisiert von der Fairtrade-Gruppe und der Schülervertretung (SV). Laut Aussage der Organisatoren bot sie die Möglichkeit für die SchülerInnen und LehrerInnen des NPG, „Abwechslung in den Kleiderschrank zu bringen“, ohne die Umwelt und den Geldbeutel zu belasten. Leider entsprach die Resonanz nicht ganz den Erwartungen, so dass sich die Veranstaltung auf zwei Stunden beschränkte.

Alle Schulangehörigen waren aufgerufen , bis zu sieben Kleidungsstücke, die in einem guten Zustand und noch tragbar waren, mitzubringen und zum Tausch anzubieten. Im Gegenzug durften diejenigen, die etwas mitgebracht hatten, sich bis zu fünf Artikel aussuchen. Wer nichts abgeliefert hatte, konnte nur zwei mitnehmen. Textilien, die übrig bleiben, werden an gemeinnützige Organisationen, wie bspw. DRK, gespendet. Es wird also absolut nichts weggeworfen.

Larissa Kästel von der Fairtrade-Gruppe, Schülersprecher Nico Dannenfelser, SV- und Fairtrade-Mitglied Aaron Kleinz sowie SV-Mitglied Lionel Sommer informierten vor Ort über die Ziele der Aktion: Es geht hauptsächlich darum, die SchülerInnen dafür zu sensibilisieren, dass sie Kleidung, die ihnen nicht mehr gefällt, nicht gleich wegwerfen, sondern dass sie diese einer weiteren sinnvollen Verwendung zuführen können, indem sie nun von Anderen getragen wird. Dies schont die Umwelt und kostet kein Geld. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Viele Kleidungsstücke werden in Entwicklungsländern unter miserablen Arbeitsbedingungen und für Billiglöhne hergestellt und durch (beliebte) Billigketten auch bei uns verkauft. Die wenigsten Käufer setzen sich mit den Bedingungen und der Entlohnung bei der Herstellung der Textilien auseinander.

Die weltweit agierende Organisation „Fair Trade“ (Fairer Handel) ist bemüht, die komplexen Produktions- und Lieferketten zu verbessern und sie sowohl für die Textilindustrie als auch für die Baumwollbauern „fairer“ zu gestalten. Das NPG – seit Februar diesen Jahres anerkannte „Fairtrade-Schule“ – ist natürlich auch bemüht, sich hier einzubringen. Im letzten Schuljahr gab es zu diesem Problemkreis einen Vortrag in der Aula. In Verbindung mit Gesprächen in der von Studiendirektor Michael Schmidt geleiteten Fairtrade-Schulgruppe wurden dabei nach eigener Aussage „einigen die Augen geöffnet“ und der Anstoß für die Tauschaktion war gefunden.

Dem Organisationsteam war es noch sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass sie von Schulleiter Thilo Franke und von Michael Schmidt eine sehr gute Unterstützung erfuhren. Das Team hätte sich auch gerne eine größere Schülerbeteiligung gewünscht, war aber mit der Resonanz nicht ganz unzufrieden. 100 von etwa 900 hatten sich beteiligt, was für eine Erstveranstaltung dieser Art nicht ganz schlecht war. Dazu kommt, dass ein Filmteam vom SWR und eine Radioreporterin vor Ort waren, die sicher mithelfen werden, die Aktion noch mehr in die Öffentlichkeit zu tragen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Veranstaltung eine Wiederholung verdient hat, eventuell am Ende dieses oder am Anfang des neuen Schuljahres.

Calliope-Workshop für Informatik 9

Am Dienstag, 8.1.2019, nahm der Kurs Wahlfach Informatik der neunten Jahrgangsstufe an einem Calliope-Workshop teil. 

Als dieser Workshop begann, hatte keiner von uns CalliopeAhnung, was das Teil namens Calliope sei, geschweige denn davon, was man damit überhaupt anstellen solle. Zu unseren Gunsten wurden wir direkt von den Leitern des Workshops, Herrn Madsen und Herrn Olf, vom Heidelberger Institut für Jugendmanagement aufgeklärt: Ein Calliope ist ein Mini-Computer mit 5×5 Lämpchen in der Mitte, die als einfaches Display dienen. Um diese Lämpchen herum sind Knöpfe, Sensoren, Eingänge und ein Lautsprecher platziert.

Im Laufe des Workshops lernten wir, den Calliope mit einem vereinfachten Programm so zu programmieren, dass dieser auf ein bestimmtes Kommando (u.a. Drücken von Knöpfen, Temperatur, Lichtstärke, Himmelsrichtung, Bewegung . . .) die Lämpchen in einem bestimmten Bild aufleuchten lässt.

Damit programmierten wir u.a. einen Kompass und einen Zähler, der für Lehrer die Anzahl der Meldungen eines Schülers im Unterricht feststellte. Aber natürlich blieben wir Schüler nicht zurück, und uns wurde gezeigt, wie man für die besonders kniffligen Klassenarbeiten einen Spicker programmiert. Gegen Ende konnten wir durch die geschickte Kombination von Anweisungen, Bedingungen und Wiederholungsschleifen sogar unser eigenes Spiel gestalten!

Alles in allem war es ein sehr interessanter Workshop, bei dem wir viel Neues lernen durften. Deshalb möchte ich mich im Namen des Kurses nochmals beim Herrn Madsen und Herrn Olf sowie bei Herrn Trapp, der den Workshop organisierte, bedanken.

(Mai Anh Ngo, 9b)