NPG SchülerzeitungDie Redaktion: Julia Baaden, Julia Sophie Brandt, Gonca Coskun, Alina Fischer, Lars Kwiatkowski, Dennis Malkmus, Fabienne Meckel, Lea Ochßner,Anna Schwartzkopff, Paula Sießl, Thorben Bundus
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Interview mit Herrn Paul (Auszüge)
Was hat Sie davon überzeugt, ans NPG zu kommen? Diese Schule hat Stolz, ist groß und hat Tradition! Haben Sie sich schon mit den Lehrern und der Schule vertraut gemacht? Ich lerne jeden Tag etwas dazu: Namen von Schülerinnen und Schülern, von Kolleginnen und Kollegen und Eltern; alle geben sich viel Mühe mit mir, sodass ich Schritt für Schritt in unsere Schule hineinwachsen kann. Das Schulgebäude wird ja erneuert. Wie viel kostet das ungefähr? Freuen Sie sich darauf oder sehen Sie dem Ganzen eher skeptisch entgegen? Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 14 Millionen Euro; ich freue mich auf die Generalsanierung; unsere Schule hat es nötig! Wenn alles fertig ist, werden wir deutlich bessere Bedingungen für das Lehren und Lernen haben. Was für ein Schüler-Lehrer-Verhältnis hatten Sie früher? Ein entspanntes Verhältnis! Was würden Sie sich für den Unterricht wünschen, wenn Sie drei Wünsche hätten? Er soll LEHREICH sein, FREUNDLICH und EIGENVERANTWORTLICH!
Vor zwei Wochen war Lucys Mutter gestorben. Die Todesursache war noch nicht geklärt, man hatte sie tot am Waldrand gefunden, von Schrammen und Stichen übersät. Man vermutete, sie sei von einem Bären angegriffen worden. Das war in der Gegend nichts Besonderes. Lucy war noch lange nicht darüber hinweg. Außerdem waren gerade Ferien und sie hatte keinerlei Ablenkung. Ihr Vater, Thomas, kümmerte sich rührend um sie und stellte seine eigene Trauer in den Hintergrund. Jeden Morgen frühstückten sie gemeinsam in der Küche und unterhielten sich über alles Mögliche, solange es nicht um ihre Mutter ging.
So war es auch am Sonntag. Die Sonne schien auf die Küchenplatte, an der Thomas gerade Toasts mit Marmelade bestrich. ......... weiter geht's in unserer aktuellen Ausgabe ;-)
Es wird Morgen im idyllischen Zillertal. Einige frühe Sonnenstrahlen lassen den Schnee auf den Pisten märchenhaft funkeln, und auch das leise Summen der Seilbahnen haucht der noch müden Landschaft Leben ein und befreit sie aus ihrem Schlummer.
Die Berge glitzern mit den weißen Dächern unten im Tal um die Wette. Dort werden die Straßen allmählich gefüllter und auch im Dorf kann man den Zauber der friedlichen Idylle spüren. Der scheinbar friedlichen Idylle, wohlgemerkt. Es ist der 17. Januar 2009, 8:46 Uhr: Knapp 60 Schüler des NPG warten nach einer schlaflosen Nachtfahrt nach Zell am Ziller (Österreich) und auch noch mit fünf Lehrern im Anhang seit über einer Stunde darauf, ihre Zimmer beziehen zu können. 3 ½ Stunden später werden sie gerade ihre neue Unterkunft inspizieren, was die Stimmung zur regelrechten Euphorie gehoben haben dürfte – oder bei einigen vielen eher in Hysterie. .....
Bella Roma Unendlich viele Treppen - unendlich viel Spaß Endlich! Es war soweit: Wir flogen nach Rom. Voller Tatendrang traten wir unsere Reise an, die alles andere als langweilig wurde. Von einem Interview im Fernsehen, den „Schönen Aufenthalt“-Wünschen der Flugbegleiterin während ihrer Durchsage bis hin zum Ankommen verflogen unsere Ängste über die ganzen Schauergeschichten, die wir über das Kloster gehört hatten. Wir waren voll und ganz beeindruckt von diesem schönen Gebäude. Doch unsere Freude sollte sehr schnell verflogen sein, sobald wir die Treppen zu unseren Zimmern bestiegen. 136 Stufen! Das jeden Tag – mehrmals – und längst nicht die einzigen. Überall, wo wir hinkamen, waren Treppen zu sehen, die wir zu besteigen hatten: am Petersdom bis hoch zur Kuppel, Vittorio Emanuele, zum Kapitolinischen Museum, im Kolosseum, am Palatin; die ganze Stadt besteht aus Treppen. Doch jedes Mal lohnte es sich, denn wir wurden mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.....
3 Sekunden größte Anspannung - Nervenkitzel beim ECDL Felix Groben (MSS 12) steht heute unserer Schülerzeitung Rede und Antwort, denn er ist der erste Schüler unserer Schule der den ECDL Basic bestanden hat. SZ-Redaktion: Felix, was ist der ECDL? Felix: Nein, es war auf jeden Fall machbar. Ich hatte schon Vorkenntnisse aus der IT AG der Schule und meiner Arbeit mit Word und Excel am Computer zu Hause. Außerdem gibt es in der Bibliothek gute Bücher auszuleihen, die einem bei der Vorbereitung helfen. SZ-Redaktion: Was bringt einem der ECDL? SZ-Redaktion: Wie lief das Ganze ab?
Danach … 3 Sekunden Spannung... – dann hat man schon das Testergebnis.
Abschließend sagte Felix noch, dass er den ECDL jedem empfehlen kann. Er ist gerade dabei, die fehlenden drei Modulprüfungen anzugehen. Auch biete das NPG die günstigste Möglichkeit, die er kenne, diesen Führerschein zu machen. – Übrigens, seinen kleinen Bruder hat er schon überzeugt, der wird, sobald er die 10. Klasse erreicht hat (vorher kann man sich nicht anmelden), selbst in Felix’ Fußstapfen treten… . Hier gehts zu den Infos zum ECDL. Übrigens gibt es in der nächsten Ausgabe auch ein Interview mit Herrn Paul, unserem neuen Schulleiter - Ihr dürft schon gespannt sein. Vorwort zur Weihnachtsausgabe 2008 Dies ist seit längerer Zeit wieder eine neue Ausgabe der Schülerzeitung. Leider hat ein großer Teil unserer Redaktion 2008 Abitur gemacht und das NPG verlassen. Aus diesem Grund haben wir jetzt erst langsam als neue Redaktion zusammengefunden. Die Zeitung enthält noch einige Texte von ehemaligen Schülern und Schülerzeitungsmitgliedern, die im letzten Halbjahr nicht mehr abgedruckt werden konnten, aber gleichzeitig stellen sich die neuen Redakteure mit Texten vor.Solltet Ihr noch Anregungen haben oder Themen vermissen, dann schreibt uns: npg-schuelerzeitung@gmx.de , außerdem würden wir uns über weitere Mitarbeiter freuen. Wir treffen uns dienstags in der 7. Stunde. Näheres erfahrt Ihr bei Frau Lauer oder Frau Magin.
Schulalltag by Daniel Przykopanski, 10d
Ein Interview mit Ursula Schultz (Auszug) Donnerstag 15:00 Uhr. Alina und ich sitzen im Foyer und warten auf Frau Schultz . Mit ein wenig Verspätung taucht unsere neue alte Spanisch- und Französischlehrerin endlich auf. Grinsend begrüßt sie uns mit ihrer quirligen, freundlichen Art und ist gespannt auf unsere Fragen. Von denen wir natürlich reichlich auf Lager haben, denn immerhin war sie sieben Jahre (!) in den USA und hat sicherlich vieles erlebt und uns einiges zu erzählen . . . >>Frau Schultz, Sie waren 7 Jahre mit Ihrer Familie im Ausland. Wo genau lebten Sie und wie hat es Ihnen gefallen? >>Ich lebte mit meinem Mann und meinen drei Kindern in Washington D.C. Dort war ich Lehrerin an einer deutschen Schule (DSW) und unterrichtete Spanisch und Französisch. Es hat mir sehr gut gefallen! Besonders die familiäre Atmosphäre und die Zweisprachigkeit (Englisch & Deutsch) der meisten. Denn an unserer Schule kamen die Schüler und Lehrer aus vielen verschiedenen deutschsprachigen Gebieten, also auch der Schweiz und Österreich. Mir gefällt auch, dass uns die deutsche Sprache - vor allem im Ausland - so sehr verbindet. >>Und wie fällt Ihr Resümee aus? Fast ein ganzes Jahrzehnt Amerika - da bleiben doch Erinnerungen? >>Ja, und die meisten sind positiv. Wir haben ein Land, das uns eigentlich bekannt schien, tiefer kennen gelernt, haben in einer Welthauptstadt gewohnt, die so viele internationale Facetten hat und die auch nach sieben Jahren immer wieder Neues bietet. Und wir haben Freundschaften geschlossen, die sicherlich die räumliche Trennung verkraften werden. […] Die Sinnsuche des Faust Am 3. September 2008 gastierte das Tourneetheater Hamburg mit einer Aufführung des ersten Teils von Goethes Faust in der Aula des NPG. Für alle Oberstüfler des Gymnasiums hieß dies drei Stunden keinen Fachunterricht, stattdessen gab es eine unterhaltsame Inszenierung des Klassikers. Regisseur Ralf Bettinger, der zusätzlich in die Rolle des jungen Faust schlüpfte, glänzte mit einer gelungenen Verbindung zwischen Klassik und Gegenwart. So wurde Mephisto, in Goethes Faust schlicht der Teufel, von Liudmyla Vasylieva als sinnlich-weibliche Verführerin dargestellt, die den depressiven alten Faust mit modernen Mitteln zu seinem Unglück verleitete. Auch das Bühnenbild war, durch die aufwändigen und sehr vielseitigen Wandprojektionen, alles andere als altmodisch. Wurde der Zuschauer zu Beginn an die schönsten Orte der Erde geführt, schockten im nächsten Moment Bilder von Krieg und Grausamkeit. Authentische Kostüme und passende Musik- und Gesangseinlagen von Gretchen (Julika Schmedje) verliehen der Inszenierung zusätzlich die Atmosphäre eines Spielfilms. […] Alina Fischer
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